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Marburg

Freundeskreis des Hessischen Landestheaters stellt KUSS-Jury vor

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von Jürgen Bandte
erschienen am 08. März 2026

Der Freundeskreis des Hessischen Landestheaters Marburg engagiert sich auch 2026 aktiv beim Kinder- und Jugendtheaterfestival „KUSS“. Für die Vergabe des Festivalpreises hat der Förderverein eine junge Jury zusammengestellt, die die eingeladenen Inszenierungen sichtet und die beste Produktion auswählt.

Zum 29. Mal findet am Hessischen Landestheater Marburg vom 15. bis 21. März 2026 die Hessische Kinder- und Jugendtheaterwoche „Theatersehen! Theaterspielen! KUSS“ statt. Zum 28. Mal vergibt der Förderverein des HLTM den Festivalpreis für die beste Inszenierung des Festivals, dotiert mit 2.000 Euro und dem „KUSS“.

Wie jedes Jahr ist es kein leichtes Unterfangen, aus den 18 Festivalproduktionen für Menschen ab drei Jahren die beste Inszenierung zu küren. Die Bandbreite reicht etwa vom Figurentheater „BAENKEN – Die Bank“ des Theaters Refleksion aus Aarhus (DK) bis zu „Faust – Eine Challenge“, einer Fassung von Goethes „Faust“ in einfacher Sprache für alle ab 14 Jahren vom Freien Theater Fulda.

Der Freundeskreis ist jedoch guter Hoffnung, denn mit vier theaterbegeisterten Schülerinnen aus vier Schulen in Marburg und Gießen konnte erneut eine kompetente Jury gewonnen werden. Lovis Iglinski hat als Waldorfschülerin bereits intensiven Kontakt mit Theater. Ifa Göpfert war Schulpraktikantin am HLTM. Paula Lauth und Johanna Heck haben Erfahrungen im Darstellenden Spiel gesammelt.

Unterstützt wird die Jury von Aljona Marchenko, Schauspielerin am HLTM, sowie von Helen Jahnke-Schuck und Marion Benz-Hoff vom Freundeskreis.

Auf die Jury wartet eine anstrengende Woche mit im Durchschnitt fast drei Inszenierungen pro Tag, die es insgesamt zu bewerten gilt.

Am Ende des Festivals wird der „KUSS“ wieder an die richtige Inszenierung gehen – so wie in den 27 Jahren zuvor, davon zeigt sich der Freundeskreis überzeugt.