Die Zuversicht überwiegt

2022 11 katrin lorbeerKaum scheint die Corona-Krise einigermaßen überwunden, machen die Energieknappheit und die steigenden Lebenshaltungskosten erneut große Sorgen. Auch die Kulturfördervereine werden davon betroffen sein: Wer kann sich angesichts der Inflation noch leisten, ins Theater zu gehen? Und wer hat noch Geld übrig, um darüber hinaus durch eine Mitgliedschaft im Förderverein sein Theater zu unterstützen? Auswirkungen auf die Spendenwilligkeit sind zu erwarten. 

Auf der anderen Seite gibt es durchaus gute Nachrichten. Die wenigsten Theaterfördervereine sind auch Träger ihrer Institution - das bedeutet auch, dass sie von steigenden Unterhaltskosten für eine Immobilie kaum betroffen sind. Und noch etwas anderes kommt hinzu: Durch die Corona-Krise und die dadurch ausgefallenen Produktionen konnten viele eingesammelte Fördergelder bislang gar nicht abgerufen werden. Die Kassen sind also gefüllt - und wir Vereine für diesen Winter gewappnet. Insofern überwiegt also die Zuversicht, die kommenden Monate gut zu überstehen und darüber hinaus ein Zeichen zu setzen: für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die gegenseitige Unterstützung, den Trost und die Bereicherung durch die Kultur und die menschlichen Begegnungen, die wir dabei erleben dürfen. 

Herzlich grüßt

Katrin Lorbeer
Vorsitzende MUTHEA

Top