Stellungnahme zu Erhalt des Mehrspartentheaters in Zwickau

zwickau-logoDie stellvertretenden Vorsitzenden Henry Klüglich und Ronny Pühn unseres Mitglieds "caroline neuber des Theaters Zwickau e.V." haben uns die Stellungnahme der Theaterleitung und des Betriebsrates zu Einigung über die Finanzierung der Theatergesellschaft zwischen den Städten Plauen und Zwickau mit Bitte um Veröffentlichung zugeschickt - mit dem Hinweis, dass die Stellungnahme vollumfänglich von dem Förderverein unterstützt wird. MUTHEA hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder zu Zwickau und Plauen auf der facebook Seite informiert.

Die Stellungnahme im Wortlaut

Die Theaterleitung und der Betriebsrat des Theaters Plauen-Zwickau begrüßen die erfolgte Einigung in der gemeinsamen Beratung der beiden Oberbürgermeister und Fraktionsvorsitzenden der beiden Trägerstädte zur Verlängerung des Grundlagenvertrages ab Sommer 2015.

Die Erhöhung der bisher im Entwurf des neuen Grundlagenvertrages mit 12,5 Mio Euro geplanten Zuschüsse ab 2018 auf 15 Mio Euro wertet das Theater als Erfolg der massiven Bürgerproteste und Solidaritätsbekundungen aus Bürgerschaft, Politik und Wirtschaft. Innerhalb kürzester Zeit wurden u. a. rund 40.000 Unterschriften für den Erhalt des Vierspartentheaters in beiden Städten und online gesammelt.

Die Theaterleitung beurteilt die Erhöhung sowie auch die prinzipielle vertragliche Absicherung des Theaters bis 2020 als Bekenntnis der beiden Oberbürgermeister zum Erhalt des produzierenden Mehrspartentheaters und wertschätzt insbesondere die finanziellen Zugeständnisse der Stadt Plauen, die ihren bisher geplanten Anteil deutlich um 1 Mio Euro angehoben hat.

Auch das formulierte Ziel, die beiden Landkreise sowie den Freistaat zusätzlich in die weitere Finanzierung einzubeziehen, sieht das Theater als unbedingt weiter zu verfolgendes Anliegen.

Nichtsdestotrotz bleiben mit der Einigung noch viele Fragen. Trotz der Erhöhung bleibt bei der geplanten Zahlung des vollen Tarifes für die 326 Mitarbeiter des Theaters ein Minderbetrag von ca. 3,5 Mio Euro in 2018. Offen ist auch die Finanzierung der zu erwartenden Tariferhöhungen ab 2018.

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