Schöner als Videokonferenzen

Unser Theater hat den ersten Lockdown einigermassen gut überstanden. Die Theaterleitung hat sehr engagiert und bedacht gehandelt und den finanziellen Schaden erfolgreich abgewendet. Und das, obwohl das Kurzarbeitergeld kompensiert wurde, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Einkommen zu 100% behalten konnten. Auch Gäste, die engagiert waren und dann nicht mehr arbeiten konnten, weil das Theater geschlossen war, erhielten ihre Gage. 

Seit der Sommerpause und Wiedereröffnung des Theaters sind einige wunderbare Produktionen wie SCHÄFCHEN IM TROCKENEN, ALL DAS SCHÖNE, DIE MENSCHLICHE STIMME, IMAGINE auf die Bühne gekommen, die nun ständig ausverkauft sind und wo es etliche Zusatzvorstellungen gibt. Natürlich sind die Vorstellungen mit der Corona-bedingt reduzierten Zuschauerzahl etwas traurig, doch wir sind wie auch die Theaterleute sehr froh, dass gespielt wird! Und wenn das Licht ausgeht, können wir für eine Weile die widrigen Umstände vergessen….

Wir Theaterfreunde haben uns in den letzten Monaten seltener getroffen, aber doch Zusammenkünfte bei einer Kollegin im Garten oder im Theater gemacht. Sich live zu sehen, ist schöner als Videokonferenzen….
Den Kontakt zu den Mitgliedern halten wir auch in dieser Zeit wie immer durch unsere Monatsbriefe. 

Ausserdem machen wir seit Beginn der Spielzeit wieder Probenbesuche, die gerade jetzt besonders gefragt sind.

Noch vor der Sommerpause haben wir die diesjährige Kurt-Hübner-Preisträgerin Alize Zandwijk und den Träger des erstmals verliehenen, von einem früheren Vorsitzenden gestifteten, Nachwuchspreis der Theaterfreunde, Killian Farrell ausgewählt. Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2020 statt.

Hoffen wir, dass das Theater weiter spielen kann!

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