Podiumsdiskussion „Halbzeit“

Für den Theatergänger stellt der Spielplan, besonders im Musiktheater, einige Anforderungen. Die neue Operndirektorin Isabel Ostermann bringt mehrere Stücke zeitgenössisches Musiktheater zur Aufführung: Europeras (John Cage), Rivale (Lucia Ronchetti),  La porta della legge (Salvatore Scarrino) zusammen mit Die sieben Todsünden (Kurt Weill). Geplant sind noch La voix humaine (Francis Poulenc) mit Tagebuch eines Verschollenen (Leoš Janáček) und Originale (Karlheinz  Stockhausen). Isabel Ostermann wurde dafür im September 2017 von dem Magazin „Die Deutsche Bühne“ als „Kopf der Saison“ geehrt, während das Braunschweiger Publikum bisher verhalten darauf reagiert hat, obwohl die Inszenierungen und die musikalische Qualität auch von auswärtigen Kritikern als überwiegend positiv beschrieben werden.

Die Generalintendantin Dagmar Schlingmann wies auf die „klassischen“ Opernpremieren hin, die es auch in Braunschweig zu sehen gibt: Don Carlo (Verdi), Hänsel und Gretel (Humperdinck, Regie Brigitte Fassbaender), La Clemenza di Tito (Mozart, Regie Jürgen Flimm) und später Elektra (R. Strauss) und Moskau, Tscherjomuschki (Schostakowitsch). Dazu die Wiederaufnahmen von Tosca (Puccini) und Werther (Massenet).

Die StaatstheaterFreunde hoffen sehr, dass auch durch ihre „Theaterkreise“, Interview-Abende mit Künstlern des Theaters, das Große Haus wieder besser ausgelastet wird.  

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