Marburg: KUSS = KUCK! SCHAU! SPIEL!

Das Hessische Landestheater eröffnet das Festival mit „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ von Finn-Ole Heinrich. Ein jedes Stück ist ein Höhepunkt, denn die eingeladenen Stücke sind aus ca. 100 Aufführungen ausgewählt worden.

Die Jüngsten ab 2 Jahren dürfen sich auf „Nero“ eine Licht-Perfomance von Alfredo Zinola und Maxwell McCarthy aus Köln freuen. Das Theaterhaus Ensemble Frankfurt präsentiert „Billy de Kid“ von Hermann van de Wijdeven ab 10 und ebenfalls aus Frankfurt zeigt das Theater Grüne Sosse „Als wir verschwanden“ von Lotte Faarup ab 9 Jahren, ein Stück über eine Famile, die aus den Fugen gerät. Mit „Tigermilch“ von Stefanie de Velasco wendet sich das Comedia Theater Köln ebenso wie das Theater Landungsbrücken Frankfurt mit „Hass-Bis hierher lief's noch ganz gut“ von Matthieu Kassevitz an die Jugendlichen ab 14/15 Jahren mit ihren Problemen. Mit „Ich bin Jerry“ ein Stück Musik von Frank Hörner und Manuel Moser bringt das theaterkohlenpott aus Herne ein anderes Format auf die Bühne. Tanztheater bietet das niederländische Danstheater de Stilte aus Breda, aber auch das Theater Celestine aus Frankfurt mit „Rock wie Hose“ ab 6. Die Schweiz ist „Pero oder die Geheimnisse der Nacht“ Musiktheater von des Theatre de la Grenouille aus Biel vertreten. Ein besonderer Höhepunkt präsentiert das Theater der Jungen Generation aus Dresden mit „Der Junge mit dem Koffer“ ab 10 von Mike Kenny.

Neben dem KUCK! und SCHAU! gibt es aber auch wieder SPIEL!, denn in über 100 workshops können sich junge Menschen wieder selbst erproben. Ein Angebot, das schnell ausgebucht war.

Schließlich endet die Woche mit der Preisverleihung an die beste Inszenierung des Festivals. Der Freundeskreis Hessisches Landestheater hat wieder den Preis von 2000,-€ ausgelobt und dazu eine authentische Jury gebildet mit Jugendlichen, die wieder die schwierige Aufgabe hat, die gesamte Bandbreite von Theater, klassisch, Tanz- und Musiktheater, Figurentheater und dann ab 2 Jahren bis 100 Jahren wieder zu vergleichen und den Preisträger zu finden. Doch auch in diesen Jahr wird sie es wieder schaffen und die 2000,-€ des Fördervereins werden an das richtige Theater gehen. Nach der Preisverleihung am Samstag stimmt das Theater Mumpitz aus Nürnberg mit „Katschanka“ auf das 24.KUSS im Jahr 2019 ein.

Denn eines gilt: KUSS! MUSS!

 

Top