Sommergruß und andere Aktivitäten

Nach dem verordneten Lockdown konnten wir unsere diesjährige Jahreshauptversammlung nicht mehr durchführen. Bei den Mitgliedern gab es großes Verständnis dafür. Zum Höhepunkt der Corona-Krise hatten wir den Mitgliedern per E-Mail versprochen: „Wir möchten auch in Corona-Zeiten in Kontakt bleiben, in Kontakt mit Ihnen und unserem Brandenburger Theater (bt)“. Fortan gab es engen schriftlichen Kontakt zwischen den Vorstandsmitgliedern unseres Vereines und der Theaterleitung.

In einer weiteren E-Mail als Sommergruß an unsere Mitglieder, hatten wir formuliert:
„Heute nun können wir rückblickend sagen, dass wir unser Versprechen gehalten haben. So hat uns das verantwortliche Theaterteam, d.h. die Geschäftsführerin, Christine Flieger, der Künstlerische Leiter Frank Martin Widmaier und die Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen Monaten über wichtige Dinge auf dem Laufenden gehalten. Vor allem in dem Moment, als unverhofft die Corona-Beschränkungen gelockert wurden. Als Folge dessen gelang es unserem bt in kürzester Zeit das SONDERPROGRAMM 20 JAHRE GROSSES HAUS mit 2 Vorstellungen am 20.Juni 20 auf die Beine zu stellen. Zur Generalprobe waren wir eingeladen. Etliche unserer Mitglieder hatten erfreulicherweise davon Gebrauch gemacht.“

Kurz vor Eröffnung der Spielzeit 2020/2021, in der letzten Augustwoche, hatten wir dann gemeinsam mit dem bt zu unserem traditionellen „Theaterfrühstück“ (Matinee zu Premieren) eingeladen. In der lokalen Presse wurde darüber mit dem Artikel “So kann Theater im Corona-Jahr funktionieren“ berichtet.

WEGE FINDEN – so lautet das Motto für die Spielzeit 2020/2021. Das Programm ist für jeweils 2 Monate konzipiert und so auch als Programmheft herausgegeben.

Aktivitäten des Brandenburger Theaters

Der Auftakt der neuen Spielzeit begann mit vier Premieren an drei Tagen, am 4, 5, und 6. Oktober 2020:
Schauspiel „FAUST“, Schauspiel „JUDAS“, „NORWAY, TODAY“ und Musiktheater „OPERETTE – ABER BITTE MIT ABSTAND“. Alle Inszenierungen, die nach vielen Jahren wieder als Eigenproduktionen des bt entstanden, fanden großen Anklang bei unserem kulturhungrigen Publikum. Sie entsprechen dem Anspruch der neuen Leitung des bt, gemäß dem Motto „WEGE FINDEN“ (auch in Pandemiezeiten) und insbesondere den Strategieüberlegungen des neuen Künstlerischen Leiters am bt, Frank Martin Widmaier.

Letztendlich sind alle Aktivitäten, die unseres Fördervereines und natürlich die des Brandenburger Theaters, dem Ziel untergeordnet, „…dem Theater wieder eine Rolle im Auftritt der Stadt in einer sich wandelnden Region zu geben..,“ sowie „…in dieser Richtung weiterzugehen und dem Haus die Bedeutung zurückzuerobern, die es verdient hat.“

Aus tagaktueller Sicht:
Es hätte so schön sein können, auf den gefundenen Wegen weiter zu marschieren. Zunächst hindert uns erneut das Pandemiegeschehen.
Hoffen wir aber nun, dass unsere gemeinsamen, schmerzlichen Anstrengungen zur Eindämmung der Pandemie dazu führen, sehr bald wieder normal als Fördervereine für unsere Theater wirken zu können.

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