MUTHEA e.V.

Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften

Braunschweig

Dietrich Fischer wurde in Braunschweig geehrt

Langjähriger Vorsitzender und Mitbegründer der MUTHEA

bs-dietrichfischerDietrich Fischer, seit 34 Jahren Erster Vorsitzender der Staatstheaterfreunde in Braunschweig, verabschiedet sich von der Vorstandsarbeit und wird Ehrenmitglied der Gesellschaft. Die lange und erfolgreiche Ära Fischer ist mit der Jahreshauptversammlung der Staatstheaterfreunde im Februar 2017 auf Wunsch von Herrn Fischer zu Ende gegangen. Wenn auch kein Gründungsmitglied, so hat Herr Fischer den Verein doch wesentlich geprägt. 1980, der Verein war 8 Jahre alt, wurde Herr Fischer zum 2. Vorsitzenden gewählt, 3 Jahre später zum 1. Vorsitzenden. Und diese Funktion als 1. Vorsitzender hatte er bis heute inne, 34 Jahre lang.

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Freunde unterwegs - die Braunschweiger Theaterfreunde besuchen Saarbrücken

Impressionen über eine Fahrt nach Saarbrücken (8.-11. April) zu der künftigen Braunschweiger Generalintendantin Dagmar Schlingmann.

Saarbruecken 2016 Fuehrung auf der  Bühne mit Dagmar SchlingmannEine Gruppe von Freunden des Staatstheaters Braunschweig nutzten das Angebot von FREUNDE UNTERWEGS - ArtMaks, die zukünftige Generalintendantin des Braunschweiger Theaters an ihrer derzeitigen Wirkungsstätte, dem Staatstheater Saarbrücken kennenzulernen.
Wir lernten eine sehr charmante, aufgeschlossene Dagmar Schlingmann in ihrem Intendanzbüro kennen, die sich sichtlich freute, neugierigen Besuch aus Braunschweig begrüßen zu können. Wir erfuhren, dass sie nach 11 Jahren in Saarbrücken eine neue Herausforderung gesucht habe. Im Mittelpunkt stand in dieser Zeit neben der künstlerischen Arbeit die Generalrenovierung des 1938 erbauten Großen Hauses, die sie im Kosten- und Zeitrahmen erfolgreich bewältigen konnte.
Zwischenzeitlich hat Frau Schlingmann ein erstes, sehr harmonisches Gespräch mit dem designierten GMD Dinic gehabt. Wie in Saarbrücken will sie auch in Braunschweig ein Repertoire von Stücken aufbauen, die in Abständen immer wieder im Spielplan erscheinen.

 

 

Saarbrücken 2016 mit Dagmar SchlingmannNach einem Besuch der Ballettoper „Platee" von Rameau, eine Sparten übergreifende Produktion von Oper und Ballett, stand die Oper „Madama Butterfly" von Puccini in der Regie von Dagmar Schlingmann auf dem Programm, eine Inszenierung von 2011. Wir erlebten eine sehr emotionale Produktion, die schlank am Inhalt und den musikalischen Vorgaben des Werkes fantasievoll erarbeitet war. Auch die musikalische Seite ließ kaum Wünsche offen. Mit Bravos und Standing Ovations honorierte das Publikum im ausverkauften Haus die Leistung aller Mitwirkenden.

Vor der Vorstellung wurden wir erneut von Frau Schlingmann erwartet. Gemeinsam haben wir mit einem Glas Cremant auf das Wohl der Hausherrin und die gemeinsame Zukunft in Braunschweig angestoßen.

Frau Schlingmann hat uns gebeten als Multiplikatoren zu wirken bei ihrer Suche nach einem Haus auf Mietbasis in Braunschweig.

Zur Information: Dagmar Schlingmann wird ab der Spielzeit 2017/18 Generalintendantin am Staatstheater Braunschweig

http://www.staatstheater.saarland/mitarbeiter/theaterleitung/generalintendantin.html

 

Bericht zur Mitgliedersituation in Braunschweig

Unser Ehrenvorsitzender Dietrich Fischer hat uns einen Auszug aus seinem Februar Bericht zur Mitgliedersituation der Gesellschaft der Staatstheaterfreunde in Braunschweig geschickt, den wir hier auszugsweise veröffentlichen.

„Nichts ist beständiger als der Wandel. Was sich in den vergangenen Jahren bereits deutlich angekündigt hat, wir können es nicht mehr beschönigen: Der demografische Wandel hat uns voll im Griff, nach nunmehr 44 Jahren Gesellschaft der Staatstheaterfreunde müssen sich vor allen Dingen unsere treuen Mitglieder der „ersten Stunde“ von uns verabschieden. Erfreulichen 18 Eintritten stehen 38 Austritte gegenüber, davon 11 uns bekannt gewordene Verstorbene sowie 5 ins Pflegeheim Verzogene. Manchmal erhalten wir zum Abschied noch handgeschriebene Dankesbriefe mit der Ankündigung einer zusätzlichen Spende für unsere Arbeit, manchmal ist es ein wortloses Ausscheiden.

Und unser Nachwuchs? Die unermüdlichen Betreuerinnen und Betreuer an unseren Imageständen im Großen Haus und Kleinen Haus geben sich besondere Mühe; allerdings ist der vormaligen Option einer einjährigen Schnuppermitgliedschaft nun der anfänglich sehr erfolgreiche Reiz zunehmend ausgegangen. „Den jungen Leuten fehlt der Anreiz für das Engagement für unsere sogenannte Hochkultur“, wie es kürzlich im Protokoll einer anderen Fördergesellschaft zu lesen war.

Natürlich bleibt unser eigener Einsatz unvermittelt bestehen. Neben jungen neuen Mitgliedern sind wir auch auf der Suche nach interessierten Mitgliedern, die sich in die Arbeit der Gesellschaft aktiv einbringen wollen.“

 

Apropos Wir haben uns umgehört in den Theaterfreundeskreisen unserer Mitglieder. Die Mitgliederwerbung ist eine vorrangige Aufgabe aller unserer Mitgliedsgesellschaften.

Wir hören gerne von Ihnen, liebe Mitglieder, wie Sie neue Mitglieder gewinnen. Schreiben Sie uns – dem Redaktionsteam von MUTHEA aktuell: Jens Wortmann wortmann@muthea.de

Verleihung der Förderpreise für junge Bühnenkünstler und Würdigung des Extrachors

bs-foerderpreisDas Kleine Haus des Staatstheaters bot am 08. November 2015 den festlichen Rahmen für die Verleihung der Förderpreise an den Schauspieler Philipp Grimm und den Bass-Sänger Rossen Krastev. Die Laudatorinnen, die Kulturdezernentin Dr. Anja Hesse und die 2. Vorsitzende der Staatstheaterfreunde Beate Kirchner begründeten ausführlich und persönlich die Preisvergabe. Das Publikum erlebte beide Preisträger in einem eigens von ihnen ausgesuchten Programm.
Ein Highlight im letzten Drittel des Festaktes: Die Jury hatte beschlossen, dem Extrachor des Staatstheaters eine besondere Würdigung zukommen zu lassen. Die Laudatio dazu schrieb der 1. Vorsitzende Dietrich Fischer, selbst ein langjähriger Chorsänger im Extrachor. Verlesen wurde sie von dem Vorstandsmitglied Detlef Engster.
Der Profi-Chor sang dem Extrachor auf der Bühne ein Ständchen, beide vereinigten sich dann zum großen Chorgesang auf der Bühne. Kein Wunder, dass es beim anschließenden Prosecco in der Eingangshalle lebhaft-voll zuging. Herzlichen Dank für all die Vorbereitungen an den Intendanten Joachim Klement und seine persönliche Referentin Karoline Konrad und ebenso an die Chorleiter Georg Menskes und Johanna Motter!

FREUNDE UNTERWEGS

Die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde sind gerne unterwegs und schauen sich das Theaterleben nicht nur in Deutschland sondern an vielen ungewöhnlichen Stätten an. Sie haben in ArtMaks einen zuverlässigen Partner gefunden. Andrei Petrov organisiert und leitet die Reisen, die oft begleitet werden von Mannheimer NThusiasten, von denen wir dann immer wieder begeisterte Berichte erhalten. Ebenso zufrieden berichten die teilnehmenden Theaterfreunde, die sich oft wünschten, dass der Kreis auf weitere Freundeskreise ausgedehnt würde!
MUTHEA möchte Sie gerne aufmerksam machen auf dieses Angebot. Zur Information liegt der Herbst/Winter 2015/15 Flyer bei.

 

Theaterfreunde unterwegs: So machen es Braunschweig und Mannheim

"Theaterfreunde unterwegs" - wie machen es unsere Mitgliedsgesellschaften?
Braunschweig und Mannheim stellen ihr Konzept vor. 

ArtMaks Logo

 

Theaterfreunde sind ein reiselustiges Volk, wenn es um spannende, interessante, ungewöhnliche Inszenierungen an anderen Häusern geht. Nicht nur an deutschen Bühnen sind sie zu Gast sondern auch sehr gerne an ausländischen Bühnen. Die Reisen werden gerne verbunden mit dem kulturellen Angebot vor Ort. Die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde haben in ArtMaks einen perfekten Kooperationspartner gefunden. Die Reisen beginnen sowohl in Braunschweig als auch in Mannheim, individuelle Anreisen sind ebenso möglich. Als die Vorstände der beiden Freundeskreise vor zwei Jahren zum ersten Mal auf eine Kooperation angesprochen wurden, hatten sie keine Ahnung, dass ihre Mitglieder dieses Angebot so rege annehmen würden.

 

Und wie sieht so eine Theaterfahrt aus? Zum Beispiel die Kulturreise nach Regensburg vom 23. bis zum 25. Januar 2015!

Höhepunkt der Fahrt ist die Uraufführung der Oper „Doktor Schiwago“ des Wladiwostocker Komponisten Anton Lubchenko im Theater Regensburg. Die Oper basiert auf Boris Pasternaks Roman „Doktor Schiwago“, der die Geschichte Russlands und der Sowjetunion zwischen 1903 und 1929 erzählt. Der erst 1985 geborene Komponist und Dirigent Anton Lubchenko gilt als ein aufstrebendes Talent der klassischen Musik. Seine ersten Erfahrungen sammelte er als Assistent von Valery Gergiev am Mariinsky-Theater in St. Petersburg. Derzeit ist er Künstlerischer Leiter des Primorsky-Opern- und Balletttheaters von Wladiwostock. Als Regisseur der Uraufführung konnte Silviu Purcarete gewonnen werden, der sich einen Namen in Bukarest, Edinburgh und Montreal gemacht hat.

 

RegensburgGeplant ist auch ein Treffen mit dem Komponisten, dem Regisseur und dem Intendanten. Die Braunschweiger Theaterfreunde freuen sich speziell auf das Wiedersehen mit Jens Neundorff von Enzberg, dem Regensburger Intendanten, der zuvor Operndirektor in Braunschweig war. Ein Zusammenkommen mit den Regensburger Theaterfreunden steht auf der Wunschliste! 

 

Vielleicht ist die Kooperation mit ArtMaks eine Anregung für unsere Mitgliedsgesellschaften? Mehr hierzu erfahren sie von den Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunden direkt oder von Andrei Petrov von ArtMaks. 

 

Detaillierte Informationen zur Reise nach Regensburg:

http://www.artmaks.de/regensburg-23-25-01.html

Fotos zur Regensburg – Kulturreise:  

http://www.pinterest.com/artmakspins/doktor-schiwago-in-regensburg/

30 Jahre „theaterspielplatz“ in Braunschweig

Vom „theaterspielplatz“ zum „Jungen Staatstheater“

theaterspielplatz-torteMit einer Festwoche feierte jetzt die jüngste Sparte am Staatstheater „30 Jahre Theater für ein junges Publikum in Braunschweig“ Der „theaterspielplatz“ galt einmal als Augapfel der Staatstheaterfreunde.

Das war vor 30 Jahren, als diese junge Sparte hinter der Magnikirche mal eben mit 1 1/2 Künstlern bestückt war und der Leiter, Thomas Lang, aus Nichts und Nichts immer wieder ein schmackhaftes Süppchen zu köcheln verstand, wobei ihm Generalintendant Mario Krüger verständnisvoll gewähren ließ und die Staatstheaterfreunde ihre Zuwendungen als „Joker“ bewusst den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen bereit waren. Die karge Ausstattung des engen Saals galt bald als Geheimtipp bei Theaterenthusiasten im höheren Teil der nach oben immer offenen Skala der Altersfreigabe.

Am Jubiläum haben sich die Staatstheaterfreunde natürlich wieder mit einem Joker beteiligt und mit einer standesgemäßen Geburtstagstorte. Von 1984 bis 1999 war Thomas Lang Leiter und „Guter Geist“ des „theaterspielplatz. Anlässlich des Jubiläums wurde er nun zum Ehrenmitglied des Staatstheaters Braunschweig ernannt.

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Bei Theaterfreunden zu Gast

Verleihung der Förderpreise durch die Gesellschaft der Staatstheaterfreunde in Braunschweig

 

Braunschweig2013preisverleihungNach der Vorstandsberatung von Muthea in Braunschweig nutzte ich gern die Gelegenheit, bei der Gesellschaft der Staatstheaterfreunde zu Gast zu sein.
Alle zwei Jahre verleiht der Freundeskreis den „Förderpreis für junge Theaterkünstler“. Eine Jury aus Persönlichkeiten der Stadt und zwei Vorstandsmitgliedern trifft die Auswahl aus den Vorschlägen.
Die Veranstaltung fand im Kleinen Haus statt, das beinahe bis zum letzten Platz gefüllt war. In sehr würdiger Form ehrte man die Leistungen von Christopher Hein, 2. Kapellmeister  und von David Kosel, Schauspieler am Staatstheater. Der Förderpreis ist mit 2 000 Euro dotiert.

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Die Theaterrclub-Karte - ein "neues Format"

Schon lange überlegen die Staatstheaterfreunde in Braunschweig einen Einstieg in die Förderung des (sehr) jungen Publikums in der Hoffnung, dermaleinst aus diesem Pfund auch Nachwuchs bei den eigenen Mitgliedern zu erzielen; nachhaltigen bitteschön!

 

Theaterclubkarte 2012Zusammen mit der Theaterpädagogik hat die Gesellschaft jetzt ein Projekt gestartet, das interessiertenn jungen Leuten, die sich in den unterschiedlichsten Theaterclubs des Staatstheaters gefunden haben, gegen Vorlage ihrer Theaterclubkarte" den Erwerb von Eintrittskarten zu einem sehr günstigen Preis ermöglichen wird. Der Preis für diese Theaterclubkarte wird von den Staatstheaterfreunden übernommen. Das Startvolumen in dieser ersten Spielzeit: 50 Inhaberkarten mit Bild und Unterschrift. Die Staatstheaterfreunde sind sehr gespannt auf das „junge" Echo auf dieses Projekt".

Die ersten Theaterclubkarten wurden vom Vorsitzenden Dietrich Fischer und dem Generalintendanten Joachim Klement übergeben. (Siehe Photo)

Podiumsdiskussionen zu Macbeth

Medien und Politik, wer regiert?

Drei Jahre lang hat Eva-Maria Lerchenberg-Thöny am Staatstheater Braunschweig politisches und gesellschaftskritisches Tanztheater inszeniert und zuletzt mit ihrem » Macbeth « nach William Shakespeare für Schlagzeilen von Brasilien (Danca Brasil) bis England (Dance Europe) gesorgt.

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Abschied von Wolfgang Gropper

Abschied von Wolfgang Gropper

Nach 13 Jahren als Generalintendant wird Wolfgang Gropper am 18. Juni 2010 verabschiedet.

© 2012 MUTHEA e.V.