MUTHEA e.V.

Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften

Meldungen der MUTHEA

Jahrestreffen 2014

Das Jahrestreffen 2014 der MUTHEA steht nun fest: Vom 16. bis zum 18. Mai 2014 treffen sich Mitglieder und Freunde der MUTHEA in Oberhausen. Gastgeber ist der Freundeskreis theater.für.oberhausen e.V.

KULTURMARKEN-AWARD 2013 - Ausschreibungsunterlagen

kulturmarkenawards2013Nun schon zum 3. Mal können sich die Freundeskreise der deutschen Musik- und Theaterfördergesellschaften zum Kulturmarken-Award "Förderverein des Jahres" bewerben. Einige unserer Mitgliedsgesellschaften haben sich in in den letzten Jahren beworben und sind zum Teil auch nominiert worden. Die Konkurrenz ist groß, der nachhaltige Nutzen einer Teilnahme, die u.a. eine Präsentation des Vereins darstellt, jedoch wesentlich größer.

Im folgenden finden Sie das Anschreiben der Ausrichter sowie die Ausschreibungsunterlagen.

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Sachsen-Anhalt: Ulrich Khuon protestiert gegen Kürzungen

ulrich-khuonUlrich Khuon, Vorsitzender der Intendantengruppe im Deutschen Bühnenverein und Intendant des Deutschen Theaters Berlin, hat sich wegen der drohenden Kürzungen bei den ab 2014 geltenden Theater- und Orchesterverträgen in Sachsen-Anhalt zu Wort gemeldet und sich in einem Offenen Brief an den Kultusminister und den Ministerpräsidenten des Landes gewandt.

Der Brief im Wortlaut:

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15. Jahrestreffen der MUTHEA in Göttingen

 

Muthea-Tagung2013Vom 15. bis 17. März trafen sich die Vorsitzenden deutscher Theaterfördervereine zur Jahrestagung von MUTHEA – Bundesvereinigung Deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften e.V. Vertreter aus 11 Bundesländern konnten in den umfangreichen Diskussionen ein Bild von der Theaterlandschaft mit ihren Problemen und Erfolgen vermitteln. Die Theaterfreunde Göttingens ermöglichten es, dass trotz verändertem Tagungsort alles reibungslos ablaufen konnte.
Ein begrüßenswerter Nebeneffekt war es, dass die Göttinger Fördergesellschaft aus diesem Anlass Mitglied bei Muthea wurde. Während der Tagung hat jeder Teilnehmer auf unterschiedliche Weise Erfahrungen gesammelt und neue Kontakte geknüpft.
Dazu war der erste Abend hervorragend geeignet. Der Intendant des Hauses Herr Mark Zurmühle und die Verwaltungsdirektorin Bettina Reinhart begrüßten die Gäste und berichteten den teilweise von weither angereisten Gästen über das Deutsche Theater in Göttingen. In Vertretung des Vorsitzenden Herrn Dr. Noack wurden wir von seinem Vertreter Herrn Werner Tönsmann herzlich willkommen geheißen. Nach einem kurzen Dank des amtierenden Vorsitzenden von Muthea, Bernhard Krumrey gingen wir schnell zum besonderen Anliegen dieses Abend über und das hieß: Erfahrungsaustausch im persönlichen Gespräch.
Obwohl der Tag für einige Teilnehmer sehr frühzeitig begonnen hatte, diskutierten wir bei gutem Essen und anregendem Wein bis zu später Stunde. Immer wieder tauchten an den Tischen Fragen auf, die ein anderer aus seiner Erfahrung beantworten konnte.
An Sonnabend setzten wir manche Gespräche bei der Jahresversammlung oft in konkreterer Form fort, während die mitgereisten Partner das Vergnügen hatten, bei einem Stadtrundgang ein wenig von der Atmosphäre Göttingens zu erleben.
neues-mitglied-mutheaVon 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr gab es einen regen Austausch, der in den Pausen individuell weitergeführt wurde. Gelungene Projekte von denen berichtet wurde, hinterfragten andere gewiss mit dem Ziel der Nachahmung. Kritische Situationen in der Theaterlandschaft Deutschland kamen natürlich häufig zur Sprache. Wir mussten erkennen, was dem einen Theater heute passiert, kann einem anderen Haus morgen bevorstehen.
Die Vorsitzenden der Theatervereine aus Eisleben, Brandenburg und Schwerin informierten ausführlich über die Arbeit der Fördervereine. Die Frage nach dem Wert von Fusionen spielte immer wieder eine Rolle und die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass sehr selten alle Beteiligten einen Vorteil daraus ziehen. Die Freundeskreise Theater unterstützen in erheblicher Weise die Selbstständigkeit ihrer Häuser, da von einem eigenen Ensemble eine starke Identität stiftende Wirkung ausgeht.
Einer der Gäste fasste auf seine Weise die Ergebnisse der Tagung für sich zusammen, indem er sagte: ich werde meinem Vorstand vorschlagen, Mitglied bei Muthea zu werden.
Das zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, uns als zentrale Vereinigung der Fördergesellschaften zu profilieren.

Bei einer Führung durch das Deutsche Theater Göttingen erfuhren die Teilnehmer vom Disponenten Herrn Peter Füllgrabe interessante Details aus dem Theateralltag.
Am Abend rundete ein Besuch des Bürgertheaters „Sie hören von uns!" den interessanten Tag ab.
Die Gäste der Podiumsdiskussion widmeten sich am Sonntag einem hoch aktuellen Thema: Die Finanzkrise – ein Dauerzustand – Bleibt die Kunst auf der Strecke?

Als Mitglied des Vorstandes von Muthea danke ich den Freunden vom Förderverein Deutsches Theater in Göttingen für ihre schnelle und unkomplizierte Hilfe beim Vorbereiten der diesjährigen Jahrestagung. Wir haben uns alle wohl gefühlt und kehren mit neuen Erfahrungen zu unserer Arbeit vor Ort zurück.

Wichtige Änderungen für alle Vereine: neues Lastschriftverfahren

ab 1.2.2014 - SEPA: Jetzt handeln!


sepaZum 1. Februar 2014 werden die bisherigen Lastschrift- und Überweisungsverfahren ungültig. Vereine und Unternehmen müssen bis dahin ihre Systeme für SEPA-Zahlungen fit machen.

 

Dies gilt es zu erledigen:
• Ergänzung der Angaben auf Geschäftspapieren um IBAN und BIC
• Anpassung der Mitgliedsverwaltung, Finanzbuchhaltungssysteme und Zahlungsverkehrsanwendungen auf die neuen SEPA-Verfahren
• Erfassung von IBAN und BIC der Vereinsmitglieder oder Geschäftspartner in den entsprechenden Programmen (z. B. Mitgliedsverwaltung, Onlinebanking-Programm)
• Vor dem Einzug der Mitgliedsbeiträge oder Lastschriften ist Gläubiger-ID bei der Bundesbank zu beantragen und eine neue Inkassovereinbarung mit der Bank zu schließen
• Nutzung der SEPA-Lastschrift (bisherige Einzugsermächtigungen durch separate Mitteilung an den Zahlungspflichtigen in ein SEPA-Lastschrift-Mandat umdeuten)
• Die Fristen des SEPA-Lastschrift Verfahrens beachten.
Der Zeit- und Maßnahmenplan sollte so ausgerichtet sein, dass alle Überweisungen und Lastschriften rechtzeitig vor dem 1. Februar 2014 auf die SEPA-Zahlverfahren umgestellt sind.
Bei allen anstehenden Fragen rund um die SEPA-Migration in Ihrem Verein finden Sie Unterstützung bei dem Berater Ihrer Bank oder Sparkasse.

Symposium zu Förder- und Freundeskreisen in der Kultur am 1. Februar in Berlin

logo ag-freundeskreise 03"Wie man sich Freunde schafft ..." 150 Teilnehmer waren gemeldet und kamen am 1. Februar zum Symposium der AG Freundeskreise (im Rahmen der "Stiftung Zukunft Berlin") in die Landesvertretung Schleswig-Holstein und anschliessendem Empfang im Felleshus der Nordischen Botschaften. Kooperationspartner waren MUTHEA sowie der Bundesverband der Fördervereine Deutscher Museen für bildende Kunst e.V., der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. und die Kulturstiftung der Länder.

"Wie kann Mitverantwortung in der Kultur gestärkt werden", so lautete das Diskussionsthema am Vormittag. Hans-Julius Ahlmann zeichnete die Sicht des Mäzens, die Begeisterung für Kultur, für Künstler und junge Menschen. Die Ministerin Sporendoonk warb für Teilhabe und Mitgestaltung. Peter Spuhler, GI des Badischen Staatstheaters Karlsruhe wünschte sich von den Förderkreisen: Sammeln Sie Menschen, lernen Sie Ihr Publikum kennen, begeistern Sie junge Menschen, Migranten. Doch befand er auch, dass Theater sich verändern, öffnen müssen. Bernhard Krumrey folgerte, wenn Theater gut sind, dann haben es die FöV einfach und umgekehrt, er wünschte sich mehr Politiker, Gemeinderäte im Theater und eine funktionierende Kommunikation der Theater mit der Bevölkerung.

Die Gesprächskreise am Nachmittag (jeweils dreimal) fanden lebhaften Zuspruch. Es gab einen kurzen Überblick zum Thema, aber in Wirklichkeit waren die Teilnehmer gefragt, wie sie es vor Ort handhaben und so entwickelten sich schnell interessante Diskussionen. Fast überlaufen war das Forum: Strategien zur Mitgliedergewinnung und -bindung mit Frau Alsweiler-Lösch vom FK der Deutschen Oper Berlin. Nachwuchsförderung, Social Media, Bürger bewegen waren ebenfalls begehrte Themen. Angeboten wurden auch Crowdfunding, Steuern und Recht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektideen/Organisation/Evaluation.

Man hat uns eine Zusammenfassung zu den Themen versprochen, die wir hier demnächst veröffentlichen werden. Der Tag bot eine große Chance, Kontakte zu knüpfen, sich untereinander auszutauschen und Erfahrungen weiterzugeben.

Die "Stiftung Zukunft Berlin" strebt eine engere Zusammenarbeit mit den Bundesverbänden der Theater- und Museums-Fördervereine an.

http://www.freundeskreise-kultur.de/index.php?id=647

Rote Liste bedrohter Kultureinrichtungen erweitert

Rote Liste bedrohter Kultureinrichtungen erweitert

Von der Schließung bedroht

9. Januar 2013. Der Deutsche Kulturrat hat in der neuen Ausgabe seiner Zeitung "Politik und Kultur" seine "Rote Liste bedrohter Kultureinrichtungen" aktualisiert. Neuerdings von der Schließung bedroht sind dieser Liste zufolge unter anderem das Theater Hagen sowie die Opern Köln und Bonn. Die Fusion der beiden Musiktheaterhäuser stehe im Raum, auch wenn eine akute Bedrohung aufgrund öffentlichen Drucks von Kulturverbänden gegen die geplante Machbarkeitsstudie zu ihrem Zusammenschluss vorerst vom Tisch zu sein scheine.

(Deutscher Kulturrat / sd)

Einladung und Anmeldung Jahrestreffen 2013 in Bielefeld

Die Flyer zur Einladung / Anmeldung zum Jahrestreffen 2013 in Bielefeld sind fertig und an die MUTHEA Mitglieder per Post verschickt. Um den Gastgebern in Bielefeld und uns die Planung zu erleichtern, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 14. Januar 2013. Ein Hotelkontingent ist reserviert. (Natürlich kann die Anmeldung auch später erfolgen!) 

Einladung und Anmeldung können Sie als pdf-Datei aufrufen und selbst ausdrucken!

NICHT-Mitglieder und interessierte Musik- und Theater-Fördervereine sind herzlich willkommen. Eine Mitglieder-starke MUTHEA kann etwas bewegen.

 

Wir freuen uns auf das Jahrestreffen 2013 in Bielefeld und danken den Theater- und Konzertfreunden Bielefeld e.V. für die gute Zusammenarbeit und die Ausrichtung des Treffens 2013.

 

Der MUTHEA Vorstand wünscht allen Mitgliedern und den vielen Interessierten eine wunderschöne Advents- und Weihnachtszeit und viel Glück für 2013 verbunden mit vielen anregenden Stunden im Theater!

 

Sie finden MUTHEA auf facebook : facebook.com/muthea.ev

Unser Newsletter erscheint 10x im Jahr - wir bitten Sie, ihn zu abonnieren - hier geht es zum link ...

 

 

 

MUTHEA-Vorstandstreffen in Braunschweig

Treffen des MUTHEA-Vorstandes in Braunschweig

Am 23.11.2012 traf sich der MUTHEA-Vorstand zu seiner Jahresberatung in Braunschweig.

Der ausgeschiedene Vorsitzende Herr Dietrich Fischer stellte seinen Beratungsraum zur Verfügung und nahm als Gast teil. Aus allen Himmelsrichtungen des Landes waren die Vorstandsmitglieder angereist, um gemeinsam Weichen für die weitere Arbeit zu stellen.

Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung der Jahrestagung im März 2013.

Wir Vorstandsmitglieder fühlen uns verpflichtet, jede Jahrestagung sorgfältig zu planen und mit gutem Niveau durchzuführen. Dies sehen wir als eine Dankesbekundung an alle, die durch ihre uneigennützige Arbeit für den Erhalt ihrer Theater eine immense Arbeit leisten. Stets wurden wir bei diesem Anliegen von den gastgebenden Theaterfreunden bestens unterstützt. Die Einladungen für die Mitgliederversammlung 2013 wird in den nächsten Tagen versandt werden. Wir freuen uns auch dort auf erlebnisreiche Tage.

 

Wir stellten wiederum fest, dass unser Rundbrief „MUTHEA aktuell“ nur durch das Engagement der Theatervereine mit Leben erfüllt werden kann. Für eine fach- und sachgerechte Aufbereitung der eingesandten Beiträge haben wir Voraussetzungen geschaffen und bitten alle Theaterfreunde ihre Informationen an das  Kulturbüro Göttingen zu senden oder selbst auf die Homepage einzusetzen.Bei Gesprächen über unsere Arbeit merken wir, dass es Vieles gibt, was auch andere Vereine interessieren könnte.

 

Angesicht knapper Finanzen auch in der MUTHEA-Kasse versuchen wir die Mitgliedsbeiträge so effizient wie möglich einzusetzen. Eine finanzielle Begrenzung der ausgelagerten Dienstleistungen und eine äußerst sparsame Reisekostenregelung waren daher erneut Gegenstand unserer Beratung.

Wie alle Teilnehmer an den Jahrestagungen tragen auch alle Vorstandsmitglieder ihre Reisekosten und den Tagungsbeitrag selbst.

 

Als echte Theaterfreunde ließen wir es uns trotz langer Anreise und intensiver Beratung nicht nehmen am Abend Schauspiel oder Oper zu besuchen.

Das Schauspiel „Die Kontrakte des Kaufmanns“, eine Wirtschaftskomödie von Elfriede Jelinek, bot eine hoch aktuelle Studie zum Thema Geld, war ansehenswert und wurde von sechs Schauspielern mit viel Freude und Witz gespielt. Ganz so aktuell mit dem Zeitgeschehen verbunden fühlten sich die Vorstandsmitglieder, die „AIDA“ besuchten zwar nicht, aber auch sie nahmen nachdenkenswerte Einfälle der Inszenierung mit nach Hause und hatten Gelegenheit, die drei Hauptdarsteller anschliessend zu treffen.

Am Sonnabendmorgen setzten wir unsere Beratung noch für kurze Zeit im Hotel fort, um danach die lange Rückfahrt anzutreten.

Wir freuen uns auf das Jahrestreffen 2013 und vor allem auf Sie als Teilnehmer.

Renate Winkler, Theaterfreunde Görlitz 

MUTHEA hat ein neues Poster

muthea-posterDer Mannheimer NThusiast Markus Mertens hat für das KulturmarkenJahrbuch 2013 eine ganzseitige Anzeige für MUTHEA entwickelt, die als Poster oder Rollup verwendet werden kann. Er hat für die Mannheimer Theaterfreunde und die NThusiasten sehr attraktive Rollups gestaltet, die in Berlin den "AussenWerbern" vorgestellt und als Beispiel gelungener Werbung gezeigt wurden. postermannheim

Das Hintergrundbild der MUTHEA Anzeige links zeigt Wotan aus Achim Freyers' Mannheimer Ring Produktion " Das Rheingold" (c. Hans Jörg Michel).

Ergebnis der Umfrage zur Mitgliederwerbung

Stichworte:

Iumfragem Mai 2012 haben wir die MUTHEA-Mitgliedsgesellschaften gefragt:
Auf welche Art und Weise machen Sie Mitgliederwerbung? Insbesondere: wie gewinnen Sie jüngere Menschen zu einer Mitgliedschaft in Ihrer Gesellschaft?


Von den angeschriebenen Gesellschaften haben immerhin knapp 25% geantwortet. Zwar war häufig zu hören, dass die Mitgliedergewinnung schwierig und mühsam ist. Aber es konnten doch einige Punkte aufgeführt werden, die offenbar erfolgreich sind. Vielleicht können durch die hier wiedergegebenen Aktionen Anregungen an die Vereine gegeben werden, die inzwischen etwas mutlos geworden sind.


Von den meisten Theaterfördergesellschaften wird „klassische" Werbung in Form von Anzeigen und Prospekten vorgenommen. Die Anzeigen erscheinen in der Theaterzeitung, im Spielzeitheft sowie in der Tageszeitung zur Veröffentlichung des Monatsspielplanes. Interessant sind die Pläne in Hagen, für den Verein auf der Rückseite der Eintrittskarten zu werben.
Die Prospekte und Flyer werden sowohl im Theater ausgelegt als auch bei eigenen Veranstaltungen.
Besonders effektiv ist die Mitgliederwerbung durch persönliche Ansprache. Vor allem, wenn der Verein mit einem eigenen Stand beim Theaterfest, beim Theaterball, einer Preisverleihung oder ähnlichen Anlässen vertreten ist. In Brandenburg gibt es 14 Tage vor einer Premiere ein Theaterfrühstück an einem Sonntag im Foyer. Auch hier erfolgt die Mitgliederwerbung durch persönliche Ansprache und ist in diesem Zusammenhang sehr effektiv.
Die meisten Fördergesellschaften lassen ihre eigenen Mitglieder neue Mitglieder werben und setzen auf „Mund-zu-Mund"-Propaganda. In Essen werden Mitglieder, die Mitglieder werben, mit Theatergutscheinen prämiert. Diese Prämien werden vom Theater zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich zu „normalen" neuen Mitgliedern wird in einer Stadt gezielt versucht, Donatoren einzuwerben, die den Verein mit besonderen Spenden unterstützen können. Dies geschieht durch regelmäßige Gespräche des Vorstands mit geeigneten Kandidaten.
Jüngere Personen oder gar Schüler werden von keinem Verein direkt umworben. Jedoch werden vielfach Jugendprojekte des Theaters in besonderer Form unterstützt oder gar selber initiiert. Auf diese Weise werden mögliche spätere Mitglieder an das Theater herangeührt. Neue Mitglieder werden bisweilen über die Elternschaft dieser Zielgruppe generiert.
Interessant sind hier Projekte, bei denen Eintrittskarten in großem Stil an Schülerinnen und Schüler verschenkt werden. Das Motto dieser Aktion lautet „Jeder Schüler ins Theater".
Insgesamt kümmern sich die meisten Fördergesellschaften um die junge Zielgruppe, jedoch nicht im Sinne eigentlicher Mitgliederwerbung.

HINWEIS KulturInvest-Kongress 2012

Stichworte:

2012 kulturinvestkongressAm 25. und 26. Oktober findet in Berlin der "Kulturinvestkongress 2012" statt. Der Veranstalter schreibt dazu: "Der Branchentreff für Kulturanbieter und Kulturinvestoren im deutschsprachigen Raum.

 

Globale ökonomische und soziale Entwicklungen stellen große Herausforderungen für Kulturpolitiker, Kulturanbieter und deren Kooperationspartner dar. Die Etablierung betriebswirtschaftlicher Management- und Marketingprozesse bei öffentlichen und privatwirtschaftlichen Kulturanbietern, die Übernahme kultureller Verantwortung durch Wirtschaftsunternehmen und kulturpolitisches Umdenken eröffnet neue Entwicklungsperspektiven für das Zu sammenwirken von Kultur, Wirtschaft, Öffentlicher Hand und Medien. Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen im Kultur-Business, nutzen Sie die einzigartigen Networking-Möglichkeiten, freuen Sie sich auf prominente Größen aus Kultur, Wirtschaft und Politik und gewinnen Sie durch die Impulse von über 60 Referenten in 19 Parallelforen neue Einblicke in bisher unbekannte Themengebiete."

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturinvest.de

Änderung im Vorstand der MUTHEA

Herr Dietrich Fischer (Gesellschaft der Staatstheaterfreunde), unser langjähriger Vorsitzender ist mit Wirkung vom 18. Mai 2012 (Mitgliederversammlung in Karlsruhe anlässlich des Jahrestreffen 2012) aus Altersgründen von seinem Amt zurückgetreten. Herr Fischer hatte dies bereits bekundet bei den Neuwahlen des Vorstands auf der Mitgliederversammlung 2010 in Mannheim. Herr Bernhard Krumrey (bisher stellvertretender Vorsitzender) übernimmt den kommissarischen Vorsitz. Die nächsten Neuwahlen sind bei der Mitgliederversammlung in 2014.

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„Es gibt ja auch produktiven Ärger"

Zum Abschluss des Muthea-Jahrestreffens in Karlsruhe gab es eine Diskussion über „Regietheater"

 

bnnEin Gespenst geht um in Deutschland – und das heißt Regietheater. So musste man nach einem zweieinhalbstündigen Podiumsgespräch annehmen, das zum Abschluss des Jahrestreffens der „Muthea" im Badischen Staatstheater stattfand. „Muthea" steht für Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften, und „Regietheater" steht offenbar für Unbehagen und

Unverständnis.

 

Peter Spuhler, Generalintendant des Hauses, fragte denn auch zu Beginn, ob es zu diesem (längst üppig durchdiskutierten) Thema „noch etwas Relevantes" zu sagen gebe, und erinnerte daran, dass sich inzwischen Begriffe wie „interpretierendes" und „bebilderndes" Theater eingebürgert hätten Ein Statement von Nelly Danker sollte gleichsam an die Quelle führen. Die Regisseurin der Abenteueroper „Robin Hood" sollte darlegen, wie sie ihre Arbeit angeht. Und weil sie mit Hans Neuenfels zusammengearbeitet hat, wurde sie ermuntert, doch etwas zum Stichwort Provokation zu sagen. Wodurch sie sich keineswegs aus der Ruhe bringen ließ: Provozieren um des Provozierens willen – das liege ihr, aber auch jedem ernsthaften Regisseur fern. Wenn das Publikum dann doch einmal befremdet ist, warum nicht: „Sich Aufregen ist gut, es gibt ja auch produktiven Ärger." Das sah nun Dietrich Fischer, der langjährige Vorsitzende der Muthea anders. Er plädierte dafür, das Publikum nicht zu überfordern. Zugleich sprach er sich gegen zu viel Vermittlungsangebot aus: „Ich lese auch in einem Kriminalroman nicht die letzten drei Seiten zuerst", meinte Fischer und mahnte die Theaterleute: „Sie haben nur einen Abend!"Dem widersprach Spuhler: Er erinnerte an die Langzeitwirkung, die Inszenierungen entfalten können. Zu Lang- und Kurzzeitwirkung von Intendanten sollte sich schließlich Klaus von Trotha äußern, Minister a.D. – da war dann der thematische Rahmen schon lange gesprengt.

 

Sätze fielen wie „Ein Intendant, der für Heidelberg gut ist, muss nicht gut sein für Karlsruhe", Mut wurde eingefordert, Unmut geäußert, jeder durfte sich mal aussprechen.

 

Eigentlich hatte Spuhler mit seiner Frage nach der Relevanz Recht.

Bericht vom MUTHEA-Jahrestreffen 2012 in Karlsruhe

Podiumsdiskussion zur MUTHEA-Tagung 2012 in KarlsruheVom 17. bis 19. Mai trafen sich Vertreter aus 12 Bundesländern zur Jahrestagung von Muthea – Bundesvereinigung Deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften e.V. Die Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe e.V. sorgte dafür, dass bei einem interessanten Programm alle Beteiligten angenehme und informative Veranstaltungen besuchen konnten. Der Vorsitzende Dr. Bernd Krüger und seine Mitstreiter scheuten keine Mühe und organisierten Begegnungen der kurzen Wege für alle Gäste. Die Begrüßung durch die Kulturamtsleiterin von Karlruhe Frau Dr. Susanne Asche und den Generalintendanten Peter Spuhler bildete den Auftakt der Jahrestagung, die angefüllt war mit Theaterbesuchen und interessanten Diskussionen im Programm und auf privater Ebene.

 

Natürlich blieb bei diesem Empfang nicht unerwähnt, dass am Vortag beschlossen wurde, in Karlruhe in den nächsten 10 Jahren 120 Millionen Euro für Kulturbauten und deren Sanierung bereit zustellen. Das sind Summen, auf die viele von uns mit Verwunderung und ein wenig Neid blickten.

 

Die Jahresversammlung von Muthea fand am Freitag, 18.05.2012 von 9.30-15.30 Uhr statt. Die Vertreter der Fördergesellschaften verabschiedeten den langjährigen Vorsitzenden von Muthea, Dietrich Fischer, der auf eigenen Wunsch seine Funktion aus Altersgründen abgab. Bis zur nächsten Vorstandswahl im Jahr 2014 wird der 2. Vorsitzende Bernd Krumrey aus Kiel die Geschäfte führen. Mit einem Geschenk wurde Herrn Fischer für seine unermüdliche Arbeit der Dank ausgesprochen. Die Mitgliederversammlung ernannte ihn zum Ehrenmitglied der Bundesvereinigung. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung gibt es ein gesondertes Protokoll.

 

Die Frage, die bei vielen Fördergesellschaften im Raum steht, lohnt sich eine Mitgliedschaft überhaupt, wurde während der regen Diskussion schnell beantwortet. Der angeregte Austausch von Informationen und Erfahrungen ließ auch diesmal wieder jeden Teilnehmer reicher zurückkehren. Nicht jeder Fehler muss von anderen auch vollzogen werden, neue erprobte Ideen bekommt man bei Muthea kostenlos. Ein Blick über den Tellerrand hinaus hilft auch, die eigene Arbeit besser einzuschätzen und Erfolge in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Muthea bietet im nächsten Jahr dieses große Forum des Erfahrungsaustausches in Bielefeld und eine Einladung an alle Theatergesellschaften sprechen wir schon heute aus.

 

Muthea gelingt es immer wieder, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Am Freitagabend besuchten wir im ausverkauften Haus die Oper „Lohengrin", wo wir sehr gute Ensemble-Leistungen erleben konnten. Alles in allem eine interessante Opernaufführung, bei der jedoch auch bei Opernkennern das Inszenierungskonzept nicht voll verstanden wurde. Mit dem Thema „Regietheater- Fluch oder Segen" konnten sich die Teilnehmer im Podiumsgespräch am Sonntag auseinandersetzen.

 

Das Schauspiel „Jakob der Lügner" nach einem Roman von Jurek Becker im Kleinen Haus am Sonnabend stellte die Gäste auf eine harte Probe. War es doch zunächst für zwei Stunden angekündigt, verdoppelte sich die Aufführungsdauer erheblich. Auch diese Vorstellung war ausverkauft. Emotional berührend gespielt von einem ausgewogenen Schauspielensemble erlebten wir eine große Vorstellung und verließen nach der langen Zeit aufgewühlt und berührt den Theatersaal. Die Karlsruher Theaterfreunde luden zu einem köstlichen Büfett und zum geselligen Beisammensein ins Foyer ein. So wurde die Nacht kurz, aber die vielen Informationen mit Künstlern und Teilnehmern immer ausgedehnter.

 

Dr. Krüger hatte es verstanden, uns zu den Mahlzeiten unter das Theaterpersonal in der Kantine unterzubringen und so waren wir stets preiswert und gut versorgt und bei bester Laune, was die Gespräche beflügelte.

 

Das Podiumsgespräch am Sonntag bildete einen weiteren Höhepunkt der Jahrestagung. Generalintendant Peter Spuhler als Moderator hatte an seiner Seite die Regisseurin Nelly Danker, den ehemaligen Minister Klaus von Trotha und als Vertreter des Publikums Dietrich Fischer. Wer geglaubt hatte, eine schlüssige Aussage zum Thema „Regietheater- Fluch oder Segen" zu erhalten, wurde gewiss enttäuscht. Die Diskussion zeigte sehr deutlich, dass sich die Ansprüche ändern, Wagner kann heute nicht so interpretiert werden wie vor 50 Jahren und nur historische Bezüge zu wählen, gestattet zu wenige Spielräume für Deutungen. Vom Publikum wurde jedoch mehrfach angemahnt, dass auch für den Theaterfreund eine Handlung und ihre Auslegung nachvollziehbar sein müssen. Trotz widersprüchlicher Meinungen war allen Beteiligten die Freude an einer Auseinandersetzung mit den Bühnenwerken anzumerken, keine Form des produktiven Herangehens an ein Werk wurde abgelehnt.

 

Als Mitglied des Muthea-Vorstandes ist es mir ein besonderes Anliegen, der Gesellschaft in Karlsruhe und vor allem Herrn Dr. Krüger für die erlebnisreichen Tage zu danken. Alle Veranstaltungen, auch das noch nicht erwähnte, sorgfältig ausgewählte Partnerprogramm hinterließen bei den Gästen nachhaltige Eindrücke und wir verließen wohl alle Karlruhe mit positiven Eindrücken. Selbst an die vielen Baustellen hatten wir uns gewöhnt und sehen Karlruhe im Aufbruch.

Neues auf der Homepage von MUTHEA

Stichworte:

MutheaDer Vorstand der MUTHEA hat im April während seiner Vorstandssitzung in Braunschweig intensiv über die Homepage www.muthea.de und den Newsletter MUTHEAaktuell diskutiert.

 

Herausgekommen sind Beschlüsse, die Sie zum Teil bereits auf der Internetseite finden:

 

- mehr Informationen zu den Mitgliedsgesellschaften

Ziel ist es, einfach und schnell untereinander Kontakt aufnehmen zu können. Deshalb sind ab sofort nicht mehr nur die Links zu den Internetseiten der Mitgliedsgesellschaften der MUTHEA aufgeführt, sondern Sie finden sofort Erstinformationen (Selbstdarstellung), Ansprechpartner und ein Mailformular.

 

- mehr Informationen zu den Jahrestreffen

Die Jahrestreffen sind das zentrale Ereignis für die Mitgliedsgesellschaften der MUTHEA: einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder, um sich kennenzulernen, das gastgebende Haus kennenzulernen, sich auszutauschen, eine Theateraufführung zu besuchen und um miteinander zu diskutieren. Für das diesjährige Jahrestreffen in Karlsruhe gibt es noch einen besonderen Aufruf zur Teilnahme. Die Liste der bisherigen Jahrestreffen finden Sie hier.

 

- zu den Aktivitäten der einzelnen Mitgliedsgesellschaften ein Stichwortverzeichnis

Die bisherigen Artikel auf dieser Seite sind alle mit Stichworten versehen worden. Eine Auswahl dieser Stichworte finden Sie links oben auf der Startseite, eine Übersicht aller Stichworte finden Sie auf der Seite "Alle Meldungen". Dort können Sie auch gezielt einzelne Artikel und Themen suchen.

Ziel ist es, dieses Stichwortverzeichnis auszuweiten. Zum Beispiel "Jugendarbeit" (Was machen die Mitgliedsgesellschaften zu diesem Thema?) oder "Spielzeiteröffnung" (Was planen einzelne Gesellschaften dazu?) oder "Inszenierung" (Welche Inszenierung ist an einem Ort besonders zu empfehlen?) oder "Förderprojekte" (Welche Projekte unterstützt eine Gesellschaft?).

Auf diese Weise kann das Netzwerk gepflegt werden und Anregungen gegeben werden.

 

- Weiterführung von MUTHEAaktuell

Die letzte Ausgabe des Newsletters liegt bereits eine Weile zurück. Die Schwierigkeit bestand stets in der Recherche der Inhalte. Nur von wenigen Mitgliedsgesellschaften kamen regelmäßig Informationen.

Das Erscheinen soll aber wieder aufgenommen werden. Die Mitgliedsgesellschaften sollen zukünftig regelmäßig nach Neuigkeiten gefragt werden. Zu bestimmte Stichworten (s.o.) sollen jeweils Umfragen gestartet werden, um die Internetseite und damit MUTHEAaktuell mit Inhalt zu füttern.

Sind Sie neugierig auf MUTHEAaktuell geworden? Hier können Sie Ihr kostenloses Abonnement bestellen. Und Sie können diese Information gerne an möglichst viele Interessierte weiterleiten.

Post aus Mannheim: Einladung nach Karlsruhe

MUTHEA Jahrestreffen 2012 in Karlsruhe vom 17. – 19. Mai 2012

 

mannheimLiebe Theaterfreunde,

 

die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim möchten Sie herzlich einladen zum MUTHEA Jahrestreffen 2012 in Karlsruhe. Hier treffen sich nicht nur Mitglieder sondern auch interessierte Vereine aus ganz Deutschland zum Gedankenaustausch aktueller Themen und Themen, die regional und überregional von Interesse sind.

 

Die Mannheimer Theaterfreunde sind seit mehreren Jahren Mitglied und engagieren sich auch im Vorstand von MUTHEA, der Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theater-Fördergesellschaften e.V. In Anbetracht der schwierigen Lage, in der sich die Kulturinstitutionen bundesweit zunehmend befinden, erscheint es uns als notwendig, dass die Stimmen der kulturinteressierten Bürger deutlich hörbar sind. Dies geht jedoch nur, wenn wir in möglichst großer Zahl auftreten, eine starke Lobby bilden und schlüssig argumentieren.

 

Um uns auf solche Diskussionen vorzubereiten, haben wir, zusammen mit einem Dramaturgen des Nationaltheaters Mannheim, ein Positionspapier erstellt. Viele Argumente, die die Ausgaben für Kultur rechtfertigen, sind hier zusammengefasst. Dabei darf man heutzutage nicht mehr nur mit dem kulturellen Erbe argumentieren, sondern muss, unter anderem, auch auf die Möglichkeiten des Theaters auf dem Gebiet der Jugendarbeit und Integration eingehen und die Bürger mit einbeziehen. Wichtig scheint uns auch der Austausch in Bezug auf das Vorgehen zur Sponsorengewinnung.

 

Angeregt durch MUTHEA haben wir am Kulturmarken-Award 2011 – Kategorie Förderverein des Jahres – teilgenommen und sind zum Förderverein des Jahres 2011 nominiert worden. Ein zusätzlicher Bonus war die Teilnahme am KulturInvest Kongress 2011 in Berlin, wo wir viele Erfahrungen sammeln konnten. Es gibt sicher Theaterfördervereine, die aufgrund ihres Angebotes für diesen Wettbewerb qualifiziert sind, wir haben es als bereichernde Erlebnisse erfahren und können eine Teilnahme nur empfehlen.

 

MUTHEA aktuell bietet eine digitale Plattform für die Mitglieder, führt zu regem Gedankenaustausch unter den Mitgliedern und gibt Anregungen für die eigene Arbeit vor Ort. Nicht zuletzt führt die Mitgliedschaft in MUTHEA dazu, das man andere Theater und die Personen, die sich dort für die Sache engagieren, kennenlernt, man erfährt, was die Kollegen bewegt und erweitert so das Spektrum der eigenen Interessen.

 

Liebe Theaterfreunde, vielleicht haben wir Ihr Interesse an MUTHEA geweckt. Wir würden uns über eine Rückmeldung freuen und Ihnen gerne im persönlichen Gespräch die Vorteile einer Mitgliedschaft erläutern. Besonders würden wir uns aber über Ihre Teilnahme in Karlsruhe freuen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Prof. Dr. Achim Weizel

1. Vorsitzender

 

Christina Limbourg

 Stellvertretende Vorsitzende

Jahrestreffen

Jahrestreffen von Muthea

Die Jahrestreffen der MUTHEA sind der Mittelpunkt der Aktiväten. Hier treffen sich die Mitgliedsgesellschaften und Gäste an einem Theaterort Deutschlands. Auf dem Programm stehen die Formalia einer Jahreshauptversammlung, das Kennenlernen des gastgebenden Hauses mit dem Besuch einer Vorstellung, das gesellige Miteinander und Austauschen von Erfahrungen sowie eine öffentliche Podiumsdiskussion zu einem aktuellen Thema.

Das Jahrestreffen 2012 findet in Karlsruhe statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Gastgeber der bisherigen Jahrestreffen waren:

1999 Mainz Gesellschaft der Freunde des Mainzer Theaters e.V.
2000 Gera / Altenburg Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera
Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis
2001 Eisleben Verein der Freunde des Theater Eisleben
2002 Essen Freundeskreis Theater und Philharmonie
2003 Bremen Bremer Theaterfreunde
2004 Görlitz Görlitzer Theater- und Musikverein e.V.
2005 Marburg Freundeskreis Hessisches Landestheater
2006 Kiel Gesellschaft der Freunde des Theaters in Kiel
2007 Leipzig Freunde und Förderer der Musikalischen Komödie Leipzig
2008 Kassel Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V.
2009 Schwerin Freunde des Mecklenburgischen Staatstheaters
2010 Mannheim Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim
2011 Braunschweig Gesellschaft der Staatstheaterfreunde Braunschweig
2012 Karlsruhe Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters
2013 Bielefeld (angefragt) Theater- und Konzertfreunde Bielefeld

Kulturinfarkt bei den MUTHEA-Mitgliedern?

Liebe Vorsitzende und Mitglieder von Muthea,

 

Ausgelöst durch das Buch „Der Kulturinfarkt" - Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention - das die Herren DIETER HASELBACH, ARMIN KLEIN, PIUS KNÜSEL, STEPHAN OPITZ verfasst haben, wird die Diskussion über Deutschlands Kulturlandschaft neu entfacht.

 

Wir möchten bei Muthea aktuell darüber berichten, in welcher Situation sich unsere Theater befinden.

 

• In welcher Weise stellen sich die Sparzwänge an Ihrem Theater dar?

• Gelingt es auch bei drastischer Kürzung der Mittel für den Besucher gutes Theater zu produzieren?

• Welche Möglichkeiten haben Sie an Ihrem Theater entwickelt, um den Kulturbürgern Gehör zu verschaffen?

Weiterlesen: Kulturinfarkt bei den MUTHEA-Mitgliedern?

Deutschland schafft sich ab

Muthea

Deutschland schafft sich ab. Wenn das demografisch (noch) nicht klappt, dann eben mit einem KULTURINFARKT - zumindest hälftig. In der großen Freiheit der Freiwilligen Leistungen sind die - abhängig - Wehrlosen in der Tat wehrlos.

 

Jetzt rächt sich, dass viele Kultur-Institutionen in der Vergangenheit ihr Heil in Haustarifverträgen gesucht haben, abgekoppelt von der allgemeinen Tarifentwicklung - in der Hoffnung auf dermaleinst bessere Zeiten. Vergolten wird es ihnen statt dessen mit einem Vergelt´s Gott und einem Fußtritt.

Weiterlesen: Deutschland schafft sich ab

neue Mitglieder in der MUTHEA

Stichworte:

Seit Anfang 2012 gibt es zwei neue Mitglieder in der MUTHEA: Die "Naumburger Theater- und Kinofreunde" sowie die "Theaterfreunde Hagen". Herzlich Willkommen!


 

naumburgerIm Januar kamen die Theaterfreunde Naumburg zu uns. Der Verein "Naumburger Theater- und Kinofreunde e.V." wurde 1995 gegründet.

Da es Mitte der 90iger Jahre in Naumburg kein Kino gab, wollte Peter Stahl durch „Kino im Theater" neue Besucherkreise erschließen. Er konnte dabei auf die Erfahrung unseres Gründungsvereinsvorsitzenden Maurice Taake zurückgreifen.

 

Ziel des Vereins ist es, Theater, Film, bildende Kunst und Literatur - parteipolitisch und konfessionell unabhängig - zu fördern und zu vertreten. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf der Unterstützung des Theaters Naumburg, wobei das Gesellige nicht zu kurz kommt. In ideeller Hinsicht bemüht sich der Verein das Theater, sein Anliegen und seine Veranstaltungen bekannt zu machen. Darüber hinaus versucht der Verein dem Theater durch Spendenaktionen und Beschaffung von Fördermitteln auch materiell zu helfen. Vorsitzende in Naumburg an der Saale ist die Juristin Kirsten Wilke.

 

theaterfoerderverein-hagenDer Theaterförderverein Hagen wurde im Jahr1982 unter dem Namen "Verein zur Förderung des Orchesters der Stadt Hagen und des Hagener Musiktheaters e. V." gegründet. Im Jahr 2007 erfolgte die Umbenennung in "Theaterförderverein Hagen e.V."

Der Theaterförderverein hat in 25 Jahren über 500.000,– Euro gesammelt. Dabei wurden alle Bereiche des Theaters berücksichtigt wie Einrichtung des Theater-Cafe, Orchesterprobenstühlen, Jugendtheater, Tanzteppich, Pauken, Celesta, Cembalo etc. 

Heute hat der Verein fast 500 Mitglieder, Vorsitzender ist Klaus Hacker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hagen.

Ein gewichtiger Beitrag zur Sicherung der Bühnen und Orchester

beauftragteAuf Initiative des Görlitzer Theater- und Musikvereins verabschiedeten die Vorsitzenden der Theatervereine bei der Muthea-Jahrestagung in Braunschweig einen Brief an Staatsminister Neumann und erhielten von ihm einen Antwortbrief, aus dem Gedanken hervorgehen, die uns sehr am Herzen liegen. Beide Briefe können hier online im Wortlaut gelesen werden:

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Mitgliederversammlung der "Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theater-Fördergesellschaften e.V." – MUTHEA 13. - 15. Mai 2011

Der Zusammenschluss von inzwischen 30 Fördergesellschaften bildet eine noch kleine, aber wachsende Lobby zum Erhalt der deutschen Theater- und Musiklandschaft. Die diesjährige Mitgliederversammlung fand in Braunschweig statt und wurde von den Staatstheaterfreunden mit Unterstützung des Staatstheaters und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz ausgerichtet.  

muthea-jahrestreffen2011Der Öffentlichkeit stellte sich MUTHEA am Sonntag, 15. Mai 2011, 11:00 Uhr, mit einer Podiumsdiskussion im Louis-Spohr-Saal des Großen Hauses vor: "Über die Kunst, Gutes zu tun"

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Dokumentation zum Symposium der Förder- und Freundeskreise in der Kultur


Meldungen der MUTHEA
Antonia Liegel, Europa-Universität Viadrina - Freitag, 03. November 2017

Dokumentation Symposium 2017Beim 8. Symposium der Förder- und Freundeskreise in der Kultur „Total digital?! Über das Po-tential der Digitalisierung für Freundeskreise" der Stiftung Zukunft Berlin am 8. September in der Landesvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Berlin kamen 160 Vertreter der Freundeskreise und ihrer Kulturbetriebe zusammen, um sich über das Thema der Digitalisierung im Rahmen ihrer täglichen Arbeit auszutauschen.

Hier können Sie die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung lesen.


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Meldungen aus unseren Mitgliedsgesellschaften:

neues Mitglied: Paderborn


Paderborn
Friedrich Gerhard Hohmann - Freitag, 27. Oktober 2017

vorstand-paderbornAls neues Mitglied der MUTHEA können wir die Theaterfreunde Paderborn e.V. begrüßen. In diesem Artikel stellt sich unser neues Mitglied kurz selbst vor.


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