MUTHEA e.V.

Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften

Top-Meldung der MUTHEA

Rückendeckung für die Theater?

Muthea

Wieviel Rückendeckung bekommt Ihr Theater von der Kommune? Das wollten wir von den Fördergesellschaften in Deutschland wissen – und haben sehr viele Rückmeldungen erhalten. Vielen Dank dafür!

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Jahrestreffen in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen MiR-GlasfassadeVom 19. bis zum 21. Mai hatte der „Freundeskreis Musiktheater" nach Gelsenkirchen eingeladen: die Mitglieder der Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördervereine (MUTHEA) treffen sich jährlich, um ihr Netzwerk lebendig zu halten, Ideen auszutauschen und die Vereinsregularien durchzuführen.
In Gelsenkirchen wartete der architektonisch spannende Ruhnau-Bau, ein begeisternder Intendant Schulz, ein bekennender Theaterfan Oberbürgermeister Baranowski und die gastgebenden engagierten Freundeskreismitglieder auf die bundesweiten Teilnehmer. „Das beste Jahrestreffen seit langem", war vielfach zu hören. Grund war zum einen das vielseitige Programm, zum anderen aber auch der zeitliche Rahmen mit viel Zeit zum Ideenaustausch.
Die Jahrestagung 2018 wird in Wiesbaden stattfinden.

 

In Kürze gibt es einen ausführlichen Bericht über das Jahrestreffen 2017

20. Mai 2017 Podiumsdikussion "Kultursponsoring im Ballungsraum Metropolregion Ruhr"

Einladung an die MUTHEA-Mitglieder und alle interessierten Theater- und Konzertfreunde

MUTHEA und die diesjährigen Gastgeber fmt freuen sich sehr, Sie zum Abschluss der 20. Jahrestagung der Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theater-Fördergesellschaften (MUTHEA) zu einer öffentlichen kulturpolitischen Podiumsdiskussion einzuladen.

Samstag, 20. Mai 2017, 15.00 bis 16.30 Uhr im Foyer des Großen Hauses
Musiktheater im Revier, Kennedyplatz, 45881 Gelsenkirchen
Kultursponsoring im Ballungsraum Metropolregion Ruhr

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Einladung zum MUTHEA-Jahrestreffen nach Gelsenkirchen

einladung-jahrestreffen

Liebe Theater- und Konzertfreunde in Deutschland, liebe Mitglieder der MUTHEA, liebe Gäste,

 

Die Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theater-Fördergesellschaftener MUTHEA und der „Förderverein Musiktheater im Revier e.V." möchten Sie herzlich zum MUTHEA Jahrestreffen 2017 einladen, das vom 19. bis zum 21. Mai im „Musiktheater im Revier" in Gelsenkirchen stattfinden wird. Gäste sind uns ausgesprochen willkommen. Und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Gelsenkirchen MiR-Glasfassade

 

Zum Download finden Sie unten Einladung und Anmeldung zum 20. Jahrestreffen der MUTHEA. Unsere Gastgeber haben ein Zimmerkontingent im Hotel Maritim gebucht, 11 Minuten zu Fuß vom Theater entfernt. Bitte buchen Sie direkt im Hotel* mit dem Stichwort „Förderverein Musiktheater".

 

* Maritim Hotel Gelsenkirchen
Am Stadtgarten 1, 45879 Gelsenkirchen
Reservierung Tel: +49 (0) 209 176-2040 oder Mail: info.sge (at) maritim.de

 

Es erwartet Sie ein gut durchdachtes Programm, das vielfältige Möglichkeiten bietet, nicht nur die gastgebenden Theaterfreunde, ihr Theater und ihr Umfeld kennenzulernen, sondern es beinhaltet auch einen regen Austausch unter den teilnehmenden Theaterfördervereinen. So schauen wir hinter die Kulissen mit dem Generalintendanten. Wir erleben eine „Kostprobe" zur Neuinszenierung von „Hoffmanns Erzählungen" ebenso wie einen Besuch der Oper „Don Giovanni" am Samstagabend. Eine öffentliche Podiumsdiskussion gehört ganz selbstverständlich zum Programm unserer Jahrestreffen. „Kulturförderung im Ballungsraum Metropolregion Ruhr" lautet das Thema in Gelsenkirchen, zu dem unsere Gastgeber profilierte Persönlichkeiten aus dem Kulturschaffen der Region gewinnen konnten.

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Opern- und Theaterbälle

„Haben Sie mit Ihrer Gesellschaft Erfahrungen mit Theater- und Opernball an Ihrem Haus?" Das wollten wir von Ihnen im letzten Monat wissen. Wir haben einige Antworten bekommen, die naturgemäß recht unterschiedlich ausfallen.

opernball-kiel-webAuffällig ist: es gab oder gibt zahlreiche Opernbälle, die Fördergesellschaft ist aber in der Regel nicht der Ausrichter. In Zwickau ist der Theaterball schon eine erfolgreiche Tradition. Seit 1996 gibt es den Ball, in den ersten 13 Jahren wurde er vom Förderverein „Caroline Neuber" ausgerichtet. Inzwischen hat das Theater selbst die Regie übernommen. Dieser Zwickauer Opernball ist durchaus eine Erfolgsgeschichte. Am 11. Februar 2017 ist es wieder soweit. Das Motto wechselt jährlich, in 2017 wird eingeladen zum Thema „Von Babelsberg nach Hollywood".

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Theaterreisen der MUTHEA-Mitglieder

Wir haben unsere Mitglieder zum Thema Theaterreisen befragt. Vielen Dank für die Berichte aus den Gesellschaften!
damrauNicht alle Gesellschaften führen solche Reisen in andere Städte zu anderen Theatern durch. Diejenigen, die das tun, berichten aber durchweg Positives. Bisweilen verhindert die Nähe zu attraktiven Kulturzielen das Interesse an einer organisierten Fahrt. So berichtet Brandenburg, dass die Nähe zu Berlin so viele Angebote bietet, dass eigene Theaterfahrten nicht zustande kommen.
Während einige (Braunschweig, Gera, Mannheim) auf den Kooperationspartner „ArtMaks Kulturreisen“ setzen andere auf eigene Organisation der Fahrten.
So findet zum Beispiel in Kassel regelmäßig eine Theaterfahrt statt, die von einem engagierten Mitglied der Fördergesellschaft organisiert wird. Reiseziele sind deutsche Städte mit Theatern. Zuletzt führten die Reisen 2015 nach Bremen und 2016 nach Mainz. Neben einem Theaterbesuch stehen weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm, jeweils abhängig vom Zielort. „Bei den Mitgliedern erfreut sich die Theaterreise einer großen Beliebtheit und ist immer ausgebucht“, erläutert Bernhard Striegel von der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel.

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Kommentar zur Sparpolitik in den kommunalen Kulturetats

MutheaKlagen von Kultureinrichtungen über einen zu schmalen Etat und über Kürzungen für das Haus haben schon eine lange Tradition und gehören offenbar auch zum Geschäft.
Inzwischen haben aber Kürzungen einen Umfang erreicht, der allen Theaterfreunden bundesweit die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Durch die immens hohen Lasten, die die Kommunen mittlerweile tragen müssen, bleibt vielen städtischen Haushalten gar nichts anderes übrig, als an den „freiwilligen Leistungen" zu sparen. Und das trifft häufig die Kultureinrichtungen – kleine wie große. „Bei großen Häusern mit hohem Etat lässt sich am besten sparen", denken in der Not offenbar viele Kommunalpolitiker. Die Folgen sind reduzierte Spielpläne, Spartenschließungen und unwiederbringliche Verluste für das lokale Kulturleben.
Auf dem Spiel steht das, was die UNESCO als kulturelles Welterbe anerkannt hat: die deutsche Theaterlandschaft in all ihrer Vielfalt. Die Theater sind für die Bürgerinnen und Bürger identitätsstiftend. Um das zu erhalten, muss der Staat die Grundlage für die Existenz schaffen. Und genau diese Grundlage wird zurzeit vielerorts entzogen.

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MUTHEA appelliert an den Rat der Stadt Augsburg

theaterNach ihrem Jahrestreffen in Augsburg sieht die Bundesvereinigung der deutschen Musik- und Theaterfördergesellschaften MUTHEA besorgt auf die Entwicklung um das Theater Augsburg.
Die MUTHEA appelliert mit Nachdruck an den Rat der Stadt, sich dem notwendigen Umbau nicht zu verschließen und alles dafür zu tun, die Finanzierung für diesen Umbau zu ermöglichen.

Die Kommunalpolitik muss die Vielfalt im Kulturleben einer Stadt fördern und entwickeln. Dazu gehören Angebote in allen Bereichen – und damit natürlich auch das Theater Augsburg.

Das Theater ist auch für die Bürgerinnen und Bürger identitätsstiftend, die nicht regelmäßige Besucher sind.

Die deutsche Theaterlandschaft ist nicht umsonst zum UNESCO-Kulturerbe ernannt worden: auch Augsburg gehört zu diesem Weltkulturerbe dazu! Jede Kommune hat ihre Verantwortung, dieses Erbe nicht nur zu erhalten und zu verwalten, sondern zu gestalten und zu entwickeln. Ideen und Menschen dafür gibt es in Augsburg genug - sie müssen nur loslegen dürfen.

Insofern fordert die MUTHEA die Mitglieder im Rat der Stadt, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Augsburg auf, sich für ihr Theater zu engagieren. Die jüngsten Entwicklungen in Sachen Brandschutz und die plötzliche Schließung des Hauses zeigen, wie dringend notwendig es ist, jetzt Hand anzulegen. Und das nicht nur, um die aktuellen Probleme kurzfristig zu lösen. Vielmehr ist es notwendig, das Haus zukunftsfähig zu machen. Nur dann können die Augsburger Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft sagen: das ist unser Theater!

Eindrücke unserer Mitglieder zum Jahrestreffen

GruppenbildBeate Kirchner (Braunschweig): „Die Mitgliederversammlung wurde zügig durchgeführt. Besonders gefiel mir die kompakte Darstellung des Karlsruher Fördervereins, die uns Braunschweigern wertvolle Anregungen geben kann, und die bildhafte, Neugier machende Einladung nach Gelsenkirchen zum nächsten MUTHEA-Treffen."


Rudolf Rezori (Gelsenkirchen): „Beste Organisation, hoher Informationsgrad, sehr nette persönliche Kontakte und ein ausgewogenes Begleitprogramm. Teilnahme dieser Treffen: sehr empfehlenswert."


Michael Jungrichter (Schwerin): „Die Tagung in Augsburg gab wieder eine sehr gute Gelegenheiten, Erfahrungen bei der Vereinsarbeit auszutauschen und sich durch Beispiele anregen zu lassen."

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Podiumsdiskussion zum Thema "Sanierung - eine Stadt bekennt sich zu ihrem Theater"

podium

Der Nachmittag begann mit einer sympathischen Begrüßung durch die Intendantin Irene Votteler, die im Anschluss bei der Diskussion familiär bedingt nicht teilnehmen konnte. André Bücker übernahm ihre Rolle als designierter Nachfolger.

Podiumsteilnehmer:
Moderation Rüdiger Heinze (Augsburger Allgemeine Zeitung, Theater und Bildende Kunst)
André Bücker (designierter Intendant ab 2017/18)
Thomas Weitzel (Kulturreferent der Stadt Augsburg)
Bernhard Krumrey (Vorsitzender MUTHEA / Theaterfreunde Kiel)
Ralf D. Neuburger (Vorsitzender der Theaterfreunde Augsburg)

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Zur Sanierung - ein Kommentar unseres Mitglieds Roland Schinko aus Eisleben

 

roland-schinkoIn den drei Tagen haben wir hautnah die unterschiedlichen Standpunkte bezüglich der Theatersanierung kennengelernt. Ich möchte mich zu der Diskussion um die Sanierung des Augsburger Theaters ebenfalls äußern. Am Sonntagmorgen fand im kleinen Kreis von Theaterfreunden eine Besichtigung des Theaters vom Keller bis unter das Dach unter fachkundiger Führung des Geschäftsführers des Orchesters statt, die eine nachhaltige Wirkung bei mir hinterlassen hat. Dazu muss ich voranstellen, dass niemand wusste, dass ich beruflich in der DDR 24 Jahre als Prüfingenieur der Staatlichen Bauaufsicht für Gesellschafts- und Industriebauten tätig war und seit der Wende 12 Jahre als Amtsleiter im Bauordnungsamt der Kreisverwaltung Eisleben gearbeitet habe.

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Ein Rundgang hinter die Kulissen zum Thema Sanierung mit dem Orchester-Geschäftsführer Sigurd Emme

fundusIn 90 Minuten ging es treppauf, treppab, durch schmale Gänge, winkelige Pfade, hinauf, hinunter ... nichts für Angsthasen ... wer kennt es nicht von anderen Bühnen, aber hier war es doch eben anders. Sigurd Emme, mit ganzem Herzen Theatermann, hat uns die vielen Problemstellen gezeigt. Zum Abschluss führte er uns auf die Bühne, wo eben für die Abendvorstellung aufgebaut wurde, wir waren immer wieder sprachlos.

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Ein Besuch in der Augsburger Puppenkiste

puppenkiste2Zu einem Jahrestreffen in Augsburg gehört auch ein Besuch in der Puppenkiste – dies wurde uns schon ganz zu Anfang bei der Planung vermittelt. Also gut! Ein gemeinsamer Spazierweg mit den Augsburger Gastgebern führte uns durch mittlerweile viele vertraute Gassen und an Kirchen vorbei, die die Partner bereits von innen kannten, zum monumentalen Gebäude der Augsburger Puppenkiste. Fast vollständig waren die Teilnehmer unseres Jahrestreffens dabei, alle ein wenig rätselnd, was zu erwarten war: Kindertheater für Erwachsene oder Altbekanntes aus der Puppenkiste?

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"Auf einen Kaffee" mit dem Redaktionsteam MUTHEA aktuell

foyerNach der gemeinsamen Mittagspause im seitlichen Foyer hat das Redaktionsteam – bestehend aus Christina Limbourg und Jens Wortmann zu einem Gesprächsaustausch eingeladen. Es ergaben sich lebhafte Gespräche rund um die persönlichen Vorstellungen „was man von MUTHEA aktuell erwartet, was man sich mehr wünschen würde, was vielleicht überflüssig ist, was vermisst wird ... und vielem mehr". Eindeutig war der Wunsch, dass die MUTHEA sich zu aktuellen Themen der Kulturpolitik äußern soll, dass eine Meinung / Stellungnahme erwartet wird. Zur Zeit erfolgt dies nur über die Facebook Seite.

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Impulsvortrag von Katrin Lorbeer zu Mitgliederwerbung und Mitgliederbindung bei der MV 2016

lorbeerIn einem spannenden und anregenden Vortrag stellte das MUTHEA-Vorstandsmitglied Katrin Lorbeer ihre Gesellschaft in Karlsruhe vor. Der Vortrag war so aufgebaut, dass sich bei nahezu jedem Punkt eine Diskussion bei den Mitgliedern entsponnen hatte.

MUTHEAaktuell wird diese Punkte aufgreifen und in den nächsten Ausgaben von MUTHEAaktuell in einzelnen Schwerpunktthemen behandeln.

Katrin Lorbeer stellte die Serviceleistungen der Karlsruher Theaterfreunde vor. Sie erläuterte die Prinzipien der Förderung: was fördert die Gesellschaft im Einzelnen – und was nicht. Sie zeigte den Teilnehmern das Erscheinungsbild der Gesellschaft: die eingesetzten Werbemedien und –formen sowie die Kommunikationsformen. Spannend war im Jahr 2014 die Mitgliederumfrage. Neben einigen wenig überraschenden Ergebnissen gab es auch ganz konkrete Erkenntnisse für die Gesellschaft, die konkret umgesetzt werden konnten.

Die kompletten Folien finden Sie nachfolgend als Text:

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Hamburgs Kultursenatorin ist neue Präsidentin des Deutschen Bühnenvereins

Auswahl Kisseler 2Die Hamburger Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler ist neue Präsidentin des Deutschen Bühnenvereins. Kisseler wurde auf der Jahreshauptversammlung 2015 des Bundesverbands der Theater und Orchester in Potsdam einstimmig in das Ehrenamt gewählt. Als erste Frau an der Spitze des Bühnenvereins tritt sie die Nachfolge von Prof. Klaus Zehelein, dem früheren Intendanten der Staatsoper Stuttgart und Präsidenten der Bayerischen Theaterakademie, an.

Die neue Präsidentin hat in ihrer Antrittsrede die Bedeutung von Kunst und Kultur für die Stadt hervorgehoben. Sie forderte zugleich, Politik und Gesellschaft müssten sich deutlicher dazu bekennen, dass die Arbeit der Theater und Orchester für das Zusammenleben der Menschen in der Stadt unverzichtbar ist. „Ohne die Arbeit unserer städtischen Kulturbetriebe hat die Stadt als Ort der Kreativität, als Ort der Phantasie, als Werkstatt für die Lösung der Probleme der Gesellschaft keine Zukunft“, betonte sie in ihrer Ansprache. Deshalb seien diese Einrichtungen unbedingt zu sichern.

„Die Theater in Deutschland stoßen Debatten an, spiegeln gesellschaftliche Realitäten, geben Orientierung und sind damit wichtige Orte des gesellschaftlichen Diskurses. Trotz ihrer unabweisbaren Bedeutung für unsere Gesellschaft sind die Theater immer wieder von anhaltenden Budgetkürzungen bedroht. Als Präsidentin des Deutschen Bühnenvereins werde ich mich insbesondere für die notwendige, nachhaltige finanzielle Absicherung der Häuser – für Tarifsteigerungen ebenso wie notwendige Sanierungsmaßnahmen – einsetzen.“

Wir gratulieren Prof. Barbara Kisseler zu Ihrem Ehrenamt.

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters auf Theaterreise in Mannheim, Bonn und Mühlheim

besuch-gruettersDer Auftakt ihrer Theaterreise unter dem Motto „Theaterlandschaft Deutschland – In der Region, exemplarisch, innovativ“ führte die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, Mitte April ans Nationaltheater Mannheim. Gemeinsam mit Mitarbeitern ihres Ministeriums und des Berliner Theatertreffens sowie überregionalen Journalisten besuchte sie neben Mannheim auch den Ringlockschuppen in Mülheim sowie das Theater Bonn. Das Ziel ihrer Reise war es, Aufmerksamkeit auf die gesellschaftliche Relevanz und die Innovationskraft der kleinen und mittleren Stadttheater zu lenken und sich über aktuelle Herausforderungen zu informieren. Neben dem Intendantenteam des NTM wurden zu verschiedenen Gesprächsrunden weitere Theaterkollegen aus Südwestdeutschland eingeladen, um unter dem thematischen Schwerpunkt „Innovationen im Stadttheater – Neue Leitung, neue Stoffe, neues Publikum“ über ihre Arbeit zu berichten. Vorgestellt und diskutiert wurden das neue Leitungsmodell am NTM, Formen von Autorenschaft im Theater sowie innovative Ansätze für Kinder- und Jugendtheater. Die Ergebnisse ihrer Theaterreise wird Staatsministerin Grütters Mitte Mai im Rahmen des Berliner Theatertreffens vor ausgewählten Journalisten präsentieren. 

Zum Abschluss ihres Besuches in Mannheim besuchte sie am Abend die Vorstellung "Das schwarze Wasser" (UA) von Roland Schimmelpfennig im nahezu ausverkauften Mannheimer Nationaltheater.

Lesen Sie auch das Interview der Kulturstaatsministerin in der Frankfurter Rundschau: www.fr-online.de

7. Symposium der Förder- und Freundeskreise in Berlin - eine Zusammenfassung

symposiumBeim 7. Symposium der Förder- und Freundeskreise in der Kultur 2015 am 20. März in der Niedersächsischen Landesvertretung Berlin kamen rund 120 Vertreter von Förder- und Freundeskreisen und Kulturinstitutionen aus ganz Deutschland zum Erfahrungsaustausch nach Berlin.

Nach einem Vortrag von Sandra Broschat von Coca Cola zur Kundenbindung in der Wirtschaft, gab Dr. Matthias Dreyer (Stiftung Niedersachsen) einen breiten Überblick über die Mitgliedergewinnung und -bindung in den Vereinen. Er betonte den Wert des Engagements von Förder- und Freundeskreisen, das weit über eine finanzielle Unterstützung ihrer Institution hinausgehe und von Öffentlichkeitsarbeit bis zu zeitlichem Einsatz bei Hilfsarbeiten für die jeweilige Institution reiche. Dabei hob er auch den emotionalen Aspekt hervor, der nach seinen Worten für die Motivation der Mitglieder eine wichtige Rolle spielt.

Um 13.00 Uhr durften die drei Nominierten des Wettbewerbs „Junge Ideen“ in jeweils 5 Minuten ihr Konzept vorstellen. Alle drei Nominierten - Junge Freunde der Kunsthalle Hamburg, NThusiasten Junge Freunde Nationaltheater Mannheim und die Jungen Kunstfreunde Chemnitz – haben das anwesende Fachpublikum mit drei höchst unterschiedlichen und spannenden Konzepten überrascht. Die Entscheidung des Publikums wurde am Abend bei der Preisverleihung bekannt gegeben. Auswahlkriterium war, ein Konzept zu finden, das für junge Freundeskreise bundesweit anwendbar sein sollte.

In anschließenden Praxis-Foren tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre persönlichen Erfahrungen aus, entwickelten sehr engagiert ihre Ideen weiter und konkretisierten Bedarfe. Dabei wurden Themen wie Mitgliederwerbung und -bindung, Lobbyarbeit, Crowdfunding und Social Media, Mittelbeschaffung und Steuern und Recht angesprochen. In ihrem Resümee zog die Moderatorin des Symposiums, Professorin Ingrid Stahmer (Forum Freundeskreise der Stiftung Zukunft Berlin) den Schluss, dass die Mitgliederbindung der Freundinnen und Freunde zukünftig verstärkt werden könne, wenn sie sich mit mehr Mitverantwortung für ihre Institutionen einbringen.

Berlins Kulturstaatssekretär Tim Renner würdigte in seinen Worten beim abschließenden Empfang im Jüdischen Museum das Engagement von Freundeskreisen in der Kultur. Sie leisteten im Kultur- und Museumsbereich einen wichtigen Beitrag. Ein Höhepunkt des Tages war die Preisvergabe des Wettbewerbs „Junge Ideen“, der an den Freundeskreis NThusiasten vom Mannheimer Nationaltheater vergeben wurde. Wir danken der „re:publica“ für die Spende der beiden Tickets.

PDF - Redebeitrag von Dr. Matthias Dreyer (Stiftung Niedersachsen)
www.kulturmanagement.net
www.stiftungzukunftberlin.eu

Neues Mitglied: Gelsenkirchen

logo fmtDie MUTHEA-Familie wächst immer weiter: als neuestes Mitglied kann der "Verein der Förderer des Musiktheater im Revier e. V." aus Gelsenkirchen begrüßt werden.

Der Verein wird sich in Kürze auf dieser Seite vorstellen. Zunächst einmal aber heißt es: Herzlich willkommen dem neuen Familienmitglied.

Ein neuer Vorstand wurde in Oberhausen gewählt

vorstand2014-mutheaWährend der Mitgliederversammlung am 17. Mai 2014 in Oberhausen hat die MUTHEA einen neuen Vorstand gewählt: der bislang kommissarisch vorsitzende Bernhard Krumrey (Kiel) wurde als neuer Vorsitzender gewählt. Als Stellvertreter wurde Dr. Michael Jungrichter (Schwerin) gewählt. Der neue Schatzmeister ist Michael Werner (Brandenburg). Neu als Beisitzerin im Vorstand ist Katrin Lorbeer (Karlsruhe). Jürgen Bandte (Marburg), Christina Limbourg (Mannheim) und Renate Winkler (Görlitz) wurden erneut als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

NThusiasten gewinnen Pitch zu digitalen Ideen


Meldungen der MUTHEA
Sonja Wanjek, Stiftung Zukunft - Mittwoch, 13. September 2017

nthusiasten-berlin„Wie man sich Freunde schafft..."
NThusiasten gewinnen Pitch zu digitalen Ideen von Jungen Freundeskreisen auf dem Symposium zu Förder- und Freundeskreisen in der Kultur am 8. September in Berlin


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Meldungen aus unseren Mitgliedsgesellschaften:

40-jähriges Jubiläum des Förderverein Musiktheater im Reviere e.V. – fmt Gelsenkirchen


Gelsenkirchen
Dr. Rudolf Rezzori - Donnerstag, 12. Oktober 2017

Am 7. Oktober 2017 hat der fmt sein 40-jähriges Bestehen im Großen Haus des Musiktheater im Revier gefeiert.

gelsenkirchen-festakt500 Gäste haben sich zu einer Jubiläumsgala eingefunden, welche die Künstler des Musiktheater im Revier als Jubiläumsgeschenk des MiR präsentierten. Das Ballett im Revier, fast das vollständige Ensemble, der Opernchor und die Neue Philharmonie Westfalen haben hierbei mitgewirkt und das Publikum in Stimmung für das anschließende Jubiläumsfest im Foyer des großen Hauses versetzt.
Zu Beginn wurden dem Generalintendanten Michael Schulz und dem Geschäftsführer Tobias Werner vom fmt in Anwesenheit des Oberbürgermeisters ein Jubiläumsgeschenk übergeben. Dies hat in Gelsenkirchen Tradition: ein Geschenk in Höhe der Jubiläumszahl mal 1000. Mit diesen 40.000 € wird eine 4 × 6 m große LED...


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